Giuliano Musio

ist 1977 in der Nähe von Bern geboren. Er hat Germanistik und Anglistik studiert und publizierte bisher in Anthologien und Literaturzeitschriften wie Manuskripte und Entwürfe. Er las in der Endrunde des Open Mike Berlin und erhielt für seine Texte mehrere Preise und Stipendien. Weil er das Surren von Kaffeemaschinen und grammatische Phänomene wie das Zustandspassiv mag, arbeitete er als Kellner und ist heute als Korrektor bei der NZZ tätig. Sein Debütroman Scheinwerfen erschien 2015 beim Luftschacht Verlag.

Momentan kann er sich ganz auf sein neues Romanprojekt konzentrieren, für das er ein umfangreiches Schreibstipendium vom Kanton Bern erhalten hat.

Pressestimmen

Rhein Zeitung:

“ein ambitioniertes Experiment, das in der geschliffenen, oft schwarzhumorigen und lakonischen Sprache Musios vollends gelingt”

Schweizer Wochenzeitung:

“Immer wieder führt der Autor die Leserin an der Nase herum und lässt die Geschichte einen anderen Bogen schlagen als erwartet. Denn hinter der vermeintlichen Wahrheit liegt meist noch eine andere Wahrheit.”

Berliner Zeitung:

“Diesen Autor interessiert das Naheliegende nicht.”

Berner Kulturagenda:

“‘Scheinwerfen’ ist komplex, aber nicht kompliziert, nüchtern, aber nicht trocken, und der Humor kommt stets unerwartet.”

Weser Kurier:

“Seine Hauptfiguren hat Musio mit genau dem richtigen Maß an Skurrilität und Identifkationspotenzial ausgestattet, um zugleich interessant, liebenswert und psychologisch glaubwürdig zu wirken.”

Der Bund:

“Mit ‘Scheinwerfen’ hat Musio ein temporeiches und süffiges Debüt hingelegt, das vor fantastischen Einfällen strotzt. Musios Humor ist wunderbar abgründig, seine Sprache dabei stets prägnant und präzis und manchmal wohltuend derb.”

Berner Zeitung:

“Schnell baut sich Spannung auf. So verstrickt man sich gern in die Schicksale der Weingarts, wähnt sich zuweilen in einem Märchen, dann wieder im real existierenden Alltag und ist in diesem Wechselbad gut unterhalten.”

Frankfurter Allgemeine Zeitung:

“Auch ein gefrierendes Lachen hat immer noch mit Komik zu tun […] Musio erzählt eigentlich eine Liebesgeschichte, die sich durch eine eisige Portion Zynismus hindurchtauen muss, um an die Oberfläche zu gelangen.”

Matthias Zschokke in “Lieber Niels”:

“Einen Schweizer will ich mir merken. Der war von einer Lakonie und einem Humor – ich habe gestaunt. Dieser Musio hat einen unglaublich lustigen Text vorgelesen. Schon der erste Satz hat mich umgehauen.”