Susann Sitzler

wurde 1970 in Basel geboren und lebt als Autorin in Berlin. Sie schrieb über Dominas und Cowboypoeten, Profiboxerinnen und das Dicksein – aber auch über Filme, Bücher und die Liebe. Ihre journalistischen Texte erscheinen in Die Zeit und Merian, ihre Essays in Büchern oder als Features im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Sie hat Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte studiert. Sobald sie am Schreibtisch sitzt, möchte sie reisen. Sobald sie reist, möchte sie schreiben. Darum ist sie in den letzten Jahren vermehrt auch als Reiseautorin weltweit unterwegs. Sitzler war Teilnehmerin des 4. Autorinnenforums auf Schloss Rheinsberg 2002 und gewann den “Info 3-Medienpreis” 2004 für ihre Reportage “Wo der Weltgeist wohnt” über das Goetheanum in Dornach.

Pressestimmen

www.literaturkritik.de, Liliane Studer, 07.04.2015:

“Ich gebe es gerne zu, dieses Buch hat mir die Augen geöffnet. Nicht nur, dass es Erinnerungen wieder an die Oberfläche holte, die ich längst vergessen glaubte. Vielmehr wurde mir so einiges klar.”

n-tv, Solveig Bach:

“Susann Sitzler ist mit ihrer Geburt kleine Schwester, später wird sie auch noch Stiefschwester und große Halbschwester. Das Thema “Geschwister” begleitet die Autorin und Journalistin ihr Leben lang, auch dann, als sie mit den eigenen Geschwistern kaum Kontakt hat. Der Erforschung dieser Beziehung hat sie nun ein ganzes Buch gewidmet: “Geschwister: Die längste Beziehung unseres Lebens”. Auf 350 Seiten setzt sie damit ihren eigenen Brüdern und Schwestern ein Denkmal und grübelt sich gleichzeitig durch die Glaubenssätze der mehr oder weniger aktuellen Geschwisterforschung.”

Radio SRF2 Kultur von Cornelia Kazis:

“Ein Kaleidoskop, das sich fast wie ein Krimi liest. Und obendrein das Nachdenken über die eigene Familie unweigerlich nach sich zieht.”

NZZ am Sonntag vom 31.08.2014:

Sitzler handelt so ziemlich alles ab, was sich in Bezug auf Brüder und Schwestern fragen, wissen und denken lässt. Die verschiedenen Arten von Geschwistern – leibliche, adoptierte, Stiefgeschwister – ebenso wie die Bedeutung von kranken, behinderten oder gestorbenen Geschwistern. Geschwister als Ressource und als Last. Vorstellungen zu Geschwisterschaft in anderen Kulturen. Geschwister als Geschäftspartner. Streit und Wege zur Versöhnung, oft erst im Alter. Was man mit Geschwistern lernen kann – und was nicht.

Annette Militz, mdr figaro (10. Januar 2012):

„Beim Lesen hatte ich große Achtung vor dem Mut, mit dem Sitzler ihren Körper öffentlich macht. Ich kenne kein Buch, das so eindeutig Partei ergreift auf diesem Gebiet.“

Jenni Zylka, taz (11. Oktober 2011):

„Sitzler hat sich und ihre Umwelt lange und genau beobachtet und es geschafft, ihre Schlüsse in so einfache wie einleuchtende Worte zu kleiden.“