Scheinwerfen

Humorvoll abgründig und mit realistischer Prägnanz erzählt Giuliano Musio von der fatalen Macht der Erinnerung. Das „Scheinwerfen“ vererbt sich in der Familie Weingart seit Generationen und wurde für einige von ihnen inzwischen zur guten Lebensgrundlage. Durch bloße Berührung können die Weingarts verschüttete Erinnerungen anderer Menschen sehen. Aber was als Geschäft gut funktioniert, wird für die Beteiligten mehr und mehr zur persönlichen Falle. Eine Gabe wird zum Fluch, Erinnerungen werden zum Verhängnis.

Roman, 416, Hardcover mit Schutzumschlag
Luftschacht 2015

Pressestimmen

Berliner Zeitung:

“Diesen Autor interessiert das Naheliegende nicht.”

Berner Kulturagenda:

“‘Scheinwerfen’ ist komplex, aber nicht kompliziert, nüchtern, aber nicht trocken, und der Humor kommt stets unerwartet.”

Weser Kurier:

“Seine Hauptfiguren hat Musio mit genau dem richtigen Maß an Skurrilität und Identifkationspotenzial ausgestattet, um zugleich interessant, liebenswert und psychologisch glaubwürdig zu wirken.”

Der Bund:

“Mit ‘Scheinwerfen’ hat Musio ein temporeiches und süffiges Debüt hingelegt, das vor fantastischen Einfällen strotzt. Musios Humor ist wunderbar abgründig, seine Sprache dabei stets prägnant und präzis und manchmal wohltuend derb.”

Berner Zeitung:

“Schnell baut sich Spannung auf. So verstrickt man sich gern in die Schicksale der Weingarts, wähnt sich zuweilen in einem Märchen, dann wieder im real existierenden Alltag und ist in diesem Wechselbad gut unterhalten.”