nach dem sturm cover

„[E]in Bewusstsein dafür zu schaffen, dass der Osten nicht Peripherie ist, sondern ‚Europas Nabel, sein Sonnengeflecht, das Reich der Mitte‘ […] Nelja Veremej hat sich diesen Ausspruch zu Herzen genommen. Das trockene Ausstellen von Archivalien ist ihre Sache nicht. Stattdessen setzt sie auf das Erzählen, auf ein mäanderndes, ausuferndes Erzählen, das die Lebensstränge der Figuren […] in seinen Rhythmus holt […] Als habe sie eigens Tunnelgänge in die Innenwelten der Figuren gegraben, schmiegt sich die Erzählerin an deren Sichtweise an.“

„Wenn Nellja Veremj die Lebensituation einer Figur in Bilder fasst, ist sie ganz bei sich.“

Nico Bleutge schreibt in der Süddeutschen Zeitung vom 24. Mai 2016 über den neuen Roman unserer Autorin Nellja Veremej “Nach dem Sturm”.

„Veremej hat viel Gespür für die Antriebe, die Menschen dazu bringen, ihre Heimat zu verlassen.“